Entscheidungshilfe zur physischen Resilienz
KRITIS-Sicherheit einordnen: physische Resilienz, Zuständigkeiten und Grenzen.
Diese Seite grenzt rechtliche Betroffenheit, physische Schutzbausteine und operative Aufgaben voneinander ab. Konkrete PV-, Energie- und KRITIS-nahe Projekte werden im Fachportal qualifiziert.

Was bedeutet KRITIS-Sicherheit?
Physischer KRITIS-Schutz kann Objektschutz, Liegenschaftsabgrenzung, Umfeldüberwachung, Detektion, Zugangskontrollen, Alarmabläufe und Sicherheitsmanagement verbinden. Welche Pflichten gelten, muss der Betreiber anhand der aktuellen gesetzlichen Einstufung und seiner Anlage prüfen. Ein Sicherheitsdienst unterstützt operative Maßnahmen, ersetzt aber weder die rechtliche Bewertung noch IT-Sicherheits- oder vollständige Compliance-Nachweise.
Geeignet für
Wo die Leistung sinnvoll sein kann.
- Kritische und KRITIS-nahe Betriebsabläufe
- Energie-, Speicher- und Versorgungsstandorte
- Rechenzentren, Produktion und Logistik mit hohen Ausfallfolgen
- Mehrere Standorte mit einheitlichen Grundanforderungen
Typische Aufgaben
Was im Auftrag klar geregelt wird.
- Physische Schutzziele und Abhängigkeiten erfassen
- Perimeter, Zutritt und sensible Zonen strukturieren
- Detektion, Leitstelle und Intervention verbinden
- Ereignisse und Verbesserungen nachvollziehbar dokumentieren
Ablauf
Vom Bedarf zum nachvollziehbaren Einsatz.
Kein Objekt wird allein über eine Leistungsbezeichnung geplant. Die Ausführung folgt aus Aufgabe, Risiko, Zuständigkeit und realistischen Reaktionswegen.
Betroffenheit prüfen
Rechtsrahmen, Betreiberzusammenhang und Schwellenwerte gehören in fachkundige Hände.
Risiken bewerten
Menschen, Gelände, Technik, Lieferketten und Ausfallfolgen werden zusammen betrachtet.
Schutzkette planen
Erkennen, bewerten, reagieren und dokumentieren müssen als Prozess funktionieren.
Wirksamkeit pflegen
Änderungen, Übungen, Ereignisse und neue Abhängigkeiten fließen in die Weiterentwicklung ein.
Konkreter nächster Schritt
Von der Einordnung zur konkreten Prüfung.
Die Hauptwebsite erklärt Auswahl, Voraussetzungen und Leistungsgrenzen. Das Fachportal übernimmt die technische beziehungsweise projektbezogene Qualifizierung und die konkrete Anfrage.
Schutzprojekt konkret einordnen
Betreiberkontext, Schutzziele, physische Risiken und operative Anforderungen strukturiert übermitteln.
KRITIS-Projekt qualifizieren – öffnet in einem neuen TabHäufig gefragt
Fragen zu KRITIS.
Wann ist ein Standort rechtlich als KRITIS einzuordnen?+
Das ergibt sich nicht allein aus der wirtschaftlichen Bedeutung. Maßgeblich sind der jeweils geltende Rechtsrahmen, Betreiberzusammenhänge, Kategorien, Schwellenwerte und mögliche behördliche Feststellungen.
Welche physischen Schutzbausteine sollten Betreiber prüfen?+
Dazu können Perimeter, Zutritt, sensible Zonen, Umfeldüberwachung, Detektion, Alarmbewertung, Intervention, Notfallabläufe und nachvollziehbare Dokumentation gehören.
Ersetzt ein Sicherheitsdienst die vollständige KRITIS-Compliance?+
Nein. Ein Sicherheitsdienst kann operative Bausteine des physischen Schutzes unterstützen. Rechtliche Gesamtbewertung, Governance, IT-Sicherheit und vollständige Compliance-Nachweise bleiben gesonderte Aufgaben.
Wo werden konkrete PV- und KRITIS-Projekte qualifiziert?+
Die Hauptseite erklärt Auswahl und Abgrenzung. Betreiberkontext, Standort, Risiken und operative Anforderungen werden anschließend im spezialisierten Projektportal erfasst.
Externe Primärquellen
Rechtsrahmen und Orientierung.
Persönlich erreichbar
KRITIS an Ihrem Standort anfragen
Wir prüfen bundesweit jede Anfrage nach Standort, Objekt, Leistungsumfang, Vorlauf und erforderlicher Qualifikation. Erst nach positiver Prüfung erhalten Sie ein verbindliches Angebot.
